Verbreitete Spanking-Mythen

Auf dieser Seite findet Ihr verbreitete Mythen zum Spanking.

Einvernehmliches Spanking für Erwachsene ist ein zentrales Element des BDSM. Es ist eine sehr erotische Aktivität, weil man kein bestimmtes Spielzeug braucht, man kann es überall machen, in vielen verschiedenen Positionen. Im Grunde braucht man keine Vorbereitung, außer die Zustimmung des Spanking-Partners. Wenn man beim so genannten OTK (over the knee)-Spanking "über dem Knie" liegt, nimmt der devote Partner automatisch eine submissive Rolle ein. Und Spanking mit bloßen Händen ist so intim, weil es Haut auf Haut ist - nicht irgendein Paddel oder eine Peitsche - eine direkte, unmittelbare Verbindung zwischen dem Gespankten und dem Spanker. Wenn ihr es also noch nicht getan habt und neugierig seid, möchte ich euch ermutigen, Spanking auszuprobieren. Laut einer kürzlich durchgeführten Studie zur sexuellen Vielfalt tun dies bereits mehr als ein Drittel der Menschen in den USA, es ist also dort nichts ungewöhnliches. Hier sind einige Tipps, wie Sie mit Spanking beginnen können. Außerdem gibt einen Anfänger-Guide, den ich euch ans Herz lege. Im Folgenden finden Sie sechs Mythen, mit denen wir aufräumen möchten.

Mythos 1: Erwachsenen-Spanking dient der Bestrafung

Spanking sollte immer nur sinnlicher und erotischer Spaß sein. Es kann sich dabei auch eher wie eine Massage anfühlen. Es muss nicht einmal um Schmerzen gehen, es kann einfach eine lustige Ausprägung zu einem Rollenspiel sein und kann dazu dienen die Dynamik im Rollenspiel zu intensivieren. Es kann nur kurz dauern, es kann dem Aufwärmen dienen oder auch der Mittelpunkt eines erotischen Abenteuers.

Mythos 2: Richtiges BDSM Spanking hinterlässt Spuren und blaue Flecken

"Wenn man richtig spankt, kann die Person tagelang nicht mehr sitzen!" glauben manche. Das ist allerdings so nicht richtig. Spanking hat viele Ausprägungen. Spanking kann sehr sanft durchgeührt werden, es muss nicht immer sehr weh tun um intensives Gefühl zu erzeugen. Die Ausprägung sollten von beiden Partnern im Vorfeld geklärt werden. Außerdem reagiert die Haut und das Muskelgewebe der verschiedenen Menschen unterschiedlich auf Spanking. Die eine Person bekommt sehr leicht blaue Flecken, während die andere vielleicht wesentlich stärkere Schläge braucht, um etwas anderes als einen schönen roten Schimmer zu hinterlassen.

Mythos 3: Gutes Erwachsenen-Spanking muss in Tränen enden

Manche glauben, dass Spanking umbedingt hart sein muss und in Tränen enden muss. Doch das ist falsch. Zwar kann der Schmerz eines großen Spanking-Finales zu einer echten, tiefen Befreiung von aufgestauten Emotionen führen, allerdings muss das nicht sein. Sie sollten nicht wie ein Verrückter auf Ihren Partner schlagen müssen, um ihm echte Schmerzen zuzufügen. Für manche Menschen ist es die Intensität, für andere die Dauer. Und je nachdem, welches Ziel Sie mit Spanking verfolgen, geht es Ihnen vielleicht nicht um die emotionale Erleichterung, sondern nur um das Aufwärmen für eine längere Session.

Mythos 4: Mit erotischem Spanking kann man niemandem wirklich schaden

Doch das können Sie! Zugegeben, Spanking ist ein großartiger Weg, um erste Schmerzerfahrungen zu machen, weil man - selbst als unerfahrener Dominanter - den Schmerzpegel langsam steigern kann. Außerdem ist es als Anfänger viel leichter, sanft zu spanken als sanft mit der Peitsche zu peitschen. Also ja, Spanking ist großartig für den Anfang. Und wenn du ein paar grundlegende Regeln beachtest, kannst du im Vergleich zu anderen BDSM-Techniken tatsächlich wenig körperlichen Schaden anrichten. Seien Sie sich jedoch bewusst, dass: Spanking kann neben körperlichen auch schwere emotionale Schmerzen verursachen! In einigen Regionen der Welt ist Spanking als Bestrafung für Kinder immer noch erstaunlich verbreitet. Für Missbrauchsopfer und Menschen, die in ihrer Kindheit gespankt wurden, kann das Spanking traumatisch sein. In diesem Fall kann schon eine leichte, sinnliche Tracht Prügel Erinnerungen aus der Vergangenheit auslösen. Fragen Sie Ihre Partnerin oder Ihren Partner ausdrücklich, ob sie oder er etwas weiß, was hochkommen könnte. Und wenn Sie zum ersten Mal Spanking durchführen, sollten Sie ab und zu nachsehen, ob sich noch alles gut anfühlt. Manchmal sind wir uns selbst nicht bewusst, welche Erfahrungsleichen wir im Keller haben.

Mythos 5: Beim Spanking kann man nichts falsch machen

Ein Hintern, eine Hand - was soll man da schon falsch machen. Und ja, die Hand wird den Hintern wohl nicht verfehlen, allerdings, solche Hiebe machen noch kein Spankingerlebnise aus. Beim Spanking gibt es verschiedene Techniken, verschiedene Rhythmen, verschiedene Geschwindigkeiten. Wenn man als Bottom gespankt wird, und dies sehr unrhythmisch oder zu schnell ist, kann das sehr frustrierend sein. Schließlich soll das Spanking Freude bereiten. Kommunikation ist hier der Schlüssel: Sprechen Sie darüber, wie sich eine Spanking-Session anfühlt, auch während der Session, und finden Sie heraus, was für Sie beide am erfüllensten ist. Die Haltung und Position Ihrer Hand kann beispielsweise einen gewaltigen Unterschied machen und entscheiden, ob Sie nur einen stechenden Schmerz zufügen und die oberflächliche Haut treffen wollen oder ob Sie den tiefen, dumpfen Schmerz bevorzugen, der auch in das untere Gewebe eindringt. Einige Gespankte bevorzugen den stechenden Schmerz, andere den dumpfen - aber hier hat jeder Bottom seine eigenen Vorlieben. Es kann hilfreich sein dem Walzer-Rhythmus (3/4 Takt) zu folgen, weil man, wenn man sich an einen "normalen" 4/4-Takt hält - eins zwei drei vier, eins zwei drei vier -, eher dazu neigt, immer auf die "eins" zu schlagen, was bedeutet, dass eine Pobacke viel mehr Schläge abbekommt als die andere.

Mythos 6: Nehmen Sie Ihre Ringe ab, um Ihren Po nicht zu verletzen

Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass man beim Spanking alle Ringe abnehmen muss, weil der Aufprall den Bottom zu sehr verletzt. Je nachdem, was für ein Kinkster Sie sind, nutzen Sie Schlagspielzeug wie Rohrstöcken, Peitschen und anderen perversen Spielzeugen - macht der Fingerring wirklich einen solchen Unterschied? Nein, allerdings sollte man den Fingerring abnehmen, um die Sicherheit des Spankenden zu gewährleisten: Wenn du deinen Partner spankst, schwillt deine eigene Hand durch die Wucht des Schlags an. Je mehr die Finger anschwellen, desto schwieriger wird es, den Ring abzunehmen - bis zu dem Punkt, an dem es unmöglich wird und der Blutfluss behindert wird. Behalten Sie also diese Mythen im Hinterkopf, wenn Sie sich mit Spanking beschäftigen.

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